Open Access Atlas Deutschland erschienen

Der Atlas ist bei Zenodo verfügbar.

Die Broschüre dient als kompakter Überblick zum Status Quo von Open Access in den Bundesländern im Jahre 2021/2022. Die jeweiligen Dossiers bündeln Informationen rund um die historische Entwicklung und aktuelle Lage im jeweiligen Land. Beschrieben werden wichtige Rahmenbedingungen sowie Maßnahmen zur Vernetzung und Good-Practice-Beispiele.

In seiner Open-Access-Strategie betont das Bundesministerium für Bildung und (BMBF), dass Open Access „zum Standard des wissenschaftlichen Publizierens“ werden soll. Das Thema Open Access ist zentral in der Politik verankert, so setzt es sich die Bundesregierung zum Ziel, Open Access „als gemeinsamen Standard [zu] etablieren“ sowie „Open Access und Open Science [zu] stärken“ (Koalitionsvertrag 2021-2025). Auch der Wissenschaftsrat hält in seinen Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access fest: „Die Transformati-on des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access soll innerhalb der nächsten Jahre abgeschlossen und das offene Publizieren wissenschaftlicher Ergebnisse zum Standard werden.“ (Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access) Die Umsetzung von Open Access hat jedoch einen unterschiedlichen Stand in Deutschland erreicht. Einige Länder verfügen über spezifische Open-Access-Landesstrategien und benennen konkrete Zielstellungen für die Open-Access-Transformation. Andere unterstützen Open Access durch Instrumente der Hochschulsteu-erung, bspw. in Wissenschafts- bzw. Hochschulentwicklungsplänen, oder sie benennen Open Access als Handlungsfeld innerhalb von Digitalstrategien. Viele Länder unterstützen die wissenschaftlichen Landeseinrichtungen durch gezielte Maßnahmen, wie Open-Access-Publikationsfonds, Open-Access-Vernetzungsstellen oder über dezidierte Förderlinien.Die vorliegende Broschüre fasst die Strategien und Entwicklungen vor dem Hintergrund der politischen Rahmenbedingungen zu Open Access in den einzelnen Ländern in Form von Dossiers zusammen (Stand: bis März 2022). Darüber hinaus werden beispielhafte Projekte vorgestellt und mit Open Access assoziierte Themenfelder schlaglichthaft beleuchtet. Ergänzt wird die Sammlung um eine Übersicht des Status Quo und der Maßnahmen auf Bundesebene durch ein Dossier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Texte wurden in enger Abstimmung zwischen dem Open-Access-Büro-Berlin und Ansprechpersonen der jeweils für Open Access zuständigen Ministerien der Länder erstellt. Wenn nach Abschluss der Druckfahne keine Freigabe durch die jeweiligen Stellen erfolgen konnte, liegt der Text in der Verantwortung des Open-Access-Büros Berlin. Die Dossiers sind im BMBF-geförderten Projekt open-access.network als Teil des Open Access Atlas Deutschland entstanden. Dabei handelt es sich um eine umfassende Datensammlung zum Status Quo vom Open Access Atlas Deutschland auf Ebene der Bundesländer sowie der Institutionen. Die vorliegende Broschüre ist als ‚living document‘ geplant, so dass die Texte permanent verändert, angepasst und erweitert werden können. Über Anregungen und Kommentare freuen sich Maxi Kindling, Maike Neu-fend und Linda Martin vom Open-Access-Büro Berlin an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin (Projektpartner von open-access.network).