Fortsetzung und Relaunch von Traditionsreihe des Instituts für Pädagogik im Universitätsverlag Kiel

Cover vom Auftaktband der Reihe im Universitätsverlag.

Die Kieler Berichte haben als Publikationsort aktueller Forschungsergebnisse des Instituts für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine über 30-jährige Tradition. Mit Band 26 wird sie im Universitätsverlag als Open-Access-Reihe in neuem Gewand fortgeführt.

Die Reihe ist offen für die gesamte Bandbreite pädagogischer Forschung von empirischen über historische bis zu theoretischen Abhandlungen sowohl aus der Allgemeinen wie aus der Differenziellen Pädagogik. Veröffentlicht werden Beiträge zu Forschungsergebnissen, die direkt am Institut oder unter Mitwirkung entstanden sind sowie herausragende Abschluss- und Qualifikationsarbeiten. Genauso stehen die Kieler Berichte aber auch offen für Beiträge bereits etablierter Wissenschaftler*innen, die z. B. im Rahmen von an der CAU gehaltenen Gastvorträge entstanden sind. Alle eingereichten Texte werden durch mindestens zwei für den jeweiligen Band verantwortliche Herausgeber*innen begutachtet. Jedem Band wird überdies ein Vorwort vorangestellt, in der die konkreten Entscheidungen zur Auswahl der veröffentlichten Arbeiten im Sinne eines Open Peer Review transparent dargestellt werden.

Den Auftakt zur Fortsetzung macht Erik Rading mit einer Untersuchung der Frage, ob Comics als Bildungsromane verstanden werden können? Hierzu nimmt der Autor die ersten vier Bände von Barfuß durch Hiroshima des japanischen Mangaka Keiji Nakazawa in den Blick. Mit dem gewählten Ansatz, den Comic nach pädagogisch relevanten Elementen des Bildungsromans zu analysieren und den Überlegungen zu einer spezifischen Hermeneutik dieser Erzählform, betritt Radings Arbeit weitgehendes wissenschaftliches Neuland.

Das Buch ist im Handel zu beziehen oder frei im Open Access verfügbar: https://doi.org/10.38072/2751-1359/v26